SO FING ALLES AN

Der Laden von Gerda Hüsch galt in Hamburg viele Jahre als die Adresse für Weihnachtsdekoration, Glaswaren, Antiquitäten und Wohn-Dekorationsartikel. Vor allem mit Ausstattungen für Film und Fernsehen und für Wohnmagazine hatte sich Gerda Hüsch seit den 70er Jahren deutschlandweit einen Namen gemacht. Ihr erster kleiner Laden in Hamburg Uhlenhorst, den sie bereits 1972 eröffnete, wurde auf der Suche nach ganz besonderen Stücken gerne auch von prominenten Kunden aus dem In- und Ausland besucht. Und exklusive Dinge – die gab es bei Gerda Hüsch zuhauf!

In 1995 erfüllte sich Gerda Hüsch einen lange gehegten Wunsch und eröffnete direkt neben Ihrem Hauptladen einen ganzjährigen Weihnachtsladen. Exklusiv nur für Weihnachtsdekoration. Das ganze Jahr Weihnachten feiern war seit ihrer Kindheit ihr Traum. »Wenn es in meiner Kindheit wieder so weit war, dass die Kisten mit dem Baumschmuck vom Dachboden geholt und Geschenke versteckt wurden, fand ich das immer sehr aufregend und geheimnisvoll.«

Kein Wunder, dass ihr Laden eher einem Wunderland glich als einem normalen Ladengeschäft und nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte. Es war, als würde man ein zauberhaftes Reich betreten, in dem es – wie im Märchen – überall funkelte und glitzerte. So, wie man sich als Kind das schönste aller Weihnachten immer ausgemalt hatte: mit Christbaumschmuck und Weihnachtskugeln in allen erdenklichen Formen und Farben, außerdem Antikes, Kränze, Adventsdekorationen, Kerzen, Wohnaccessoires und vieles mehr. Der Laden war einfach ein wahres Weihnachtsfest für die Augen.

2014 musste Gerda Hüsch dann leider aus gesundheitlichen Gründen ihre beiden Ladengeschäfte schließen. Ihre Tochter Julia Hüsch möchte das Lebenswerk ihrer Mutter aber gerne fortführen und hat am Mundsburger Damm 37 in 22087 Hamburg gerade neue Räumlichkeiten gefunden.  

Seit über 10 Jahren gibt es jetzt auch schon den Online-Weihnachtsshop »gerda-huesch.de«, in dem man bisher hauptsächlich ausgesuchten Glasbaumschmuck aus Deutschland, Tschechien und Polen kaufen konnte. 2014 haben wir unser Sortiment deutlich erweitert und Sie finden bei uns eine große Auswahl an schönstem, handgearbeitetem Weihnachtsschmuck aus aller Welt.

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Bei uns dreht sich alles um die besinnlichste Zeit des Jahres. Deshalb nachstehend einiges Wissenswertes zur Advents- und Weihnachtszeit:

Wussten Sie, dass der Begriff »Advent« vom Lateinischen »advenire« kommt und »Erwartung« bedeutet? Wir hoffen sehr, dass auch wir mit unserem neuen und ganz besonderen Weihnachts-Onlineshop Ihre Erwartungen erfüllen oder vielleicht sogar übertreffen können.

Die Adventszeit ist im übertragenen Sinne eine Art Vorbereitungszeit auf Christi Geburt. Sie beginnt vier Wochen vor Weihnachten und ist traditionell eine Zeit der Besinnlichkeit, in der man in sich gehen und zur Ruhe kommen soll. Das ist leider in der heutigen Zeit oft gar nicht so einfach. Aber wir stimmen uns gerne mit traditionellen Bräuchen auf die kommende Weihnachtszeit ein. Um vorweihnachtliche Stimmung zu erzeugen, werden Geschäfte, Straßen, Büros und vor allem die eigene Wohnung festlich mit Weihnachtsschmuck und Lichterketten dekoriert. Was gibt es Schöneres, als den Duft von frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen, der durch die Wohnung zieht und mit denen wir Familie und Freunden eine Freude machen? Das alles zusammen gibt uns das schöne Gefühl von heimeliger Geborgenheit und ist der Grund, warum wir diese Zeit so lieben.

Und dann, kurz vor Weihnachten, darf ein Christbaum, der üppig mit Weihnachtskugeln geschmückt ist natürlich nicht fehlen. Die aus Deutschland kommende Tradition des Weihnachtsbaums stammt bereits aus dem 17. Jahrhundert. Die immergrüne Tanne steht dabei als Symbol für Leben und Hoffnung. Weitläufig verbreitet hat sich dieser Brauch an Weihnachten dann aber erst, als im Jahr 1840 Prinz Albert von Sachsen-Coburg-Gotha Victoria von England heiratete. Beide pflegten deutsche Weihnachtsbräuche und so wurde der gemeinsame Weihnachtsbaum des in England lebenden Paares mit Süßigkeiten und Gebäck geschmückt – die Vorläufer unseres heutigen Weihnachtsbaumschmucks. So wurde mit der Zeit der weihnachtlich geschmückte Christbaum dann auch in Großbritannien immer beliebter. Mit den deutschen Auswanderern verbreitete sich der Brauch zu Weihnachten einen Baum aufzustellen und ihn mit Christbaumkugeln sowie Weihnachtsschmuck zu verschönern, auch in den USA. 1891 stand dann vor dem Weißen Haus in Washington zum ersten Mal eine mit Weihnachtsschmuck reich dekorierte Tanne.

Ebenfalls interessant zu wissen ist, dass die Geschenke in Deutschland nicht immer am 24.12. unter den Weihnachtsbaum gelegt wurden. Früher wurden sie schon am 6. Dezember vom heiligen Nikolaus gebracht und das hatte einen guten Grund: Als der junge Nikolaus kurz vor seiner Priesterweihe stand, fielen seine sehr wohlhabenden Eltern der Pest zum Opfer. Nikolaus vermachte in selbstloser Weise sein gesamtes Erbe Bedürftigen. Er entsagte allem weltlichen Besitz und wurde Abt in einem Kloster. Jahrhunderte nach seinem Tod wurde er unter anderem dafür von der katholischen Kirche heilig gesprochen. Da die evangelische Kirche aber die Verehrung von Heiligen ablehnt wurde die Bescherung auf den 24. Dezember, den Heiligen Abend verlegt. So ist es bis heute geblieben. In Deutschland spielt dieser Abend bei den Weihnachtsfeierlichkeiten die Hauptrolle.